Multikulturalität und ethnische Identität

Dokumentarische Fotoausstellung. Kuratorin und Autorin des Katalogs: Daniela Balu

Wann? Ausstellungseröffnung Di., 28. Oktober 2008, 19.30 Uhr; Ausstellungszeit: 28.Oktober – 20. November 2008.
Wo? Rumänisches Kulturinstitut “Titu Maiorescu”, Berlin; Koenigsallee 20 A, 14193

Motto: „Meine Heimat ist Europa.“ (Franz Liszt).

Durch mehr als 120 Kunstbilder stellen KünstlerInnen und ForscherInnen aus Deutschland, Ungarn, Rumänien, der Ukraine, der Slowakei und Österreich die Vielfalt der Region Satu Mare (Sathmar) und das jahrhundertlange Miteinanderleben von vier Kulturen (Rumänien, Ungarn, Ukraine und Slowakei) dar. Die Auswirkung der deutschen Minderheit auf das vielfältige Kulturerbe der Region steht im Mittelpunkt der Ausstellung.

Die interdisziplinäre Ausstellung ist Teil des von der Europäischen Kommission geförderten Programms „2008 – Jahr des interkulturellen Dialogs“ und wurde bereits in Budapest, Wien und Venedig gezeigt.

The Shin – Benefizkonzert für die Kriegsopfer in Georgien

Wann? 19.10.2008, 20.00 Uhr
Wo? Kesselhaus i.d. Kulturbrauerei, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg, Knaackstr. 97
Eintritt 18 euro im Vorverkauf, an der Abendkasse 22 Euro, zu haben unter 44 31 51 51, Knaackstraße 97. Mit jeder Eintrittskarte von diesen Konzerten werden acht Euro an die Stiftung „Lifeline Georgia“ überwiesen, die Flüchtlinge des georgischen Krieges unterstützt.

the shin

„The Shin“, die momentan erfolgreichste und bekannteste georgische Weltmusik-Band, die mehrheitlich zur künstlerischen Elite Georgiens gehört, äußert sich auf einer musikalischen Sprache zum Krieg in Georgien, und das… nicht nur auf der eigenen Sprache, sondern auf der, der sogenannten „Feinde“: auf ossetisch und abchasisch.

Der Krieg in Georgien hat jeden getroffen, auch die Musiker der Band „The Shin“. Die Familien sind zu Hause in Georgien, die Freunde an der Front, Bekannte kommen bei Bombenangriffen ums Leben, und die Musiker selbst stehen zum Teil auf den Mobilisationslisten.

Der Krieg ist nur der letzte Tropfen im jahrelang andauernden Konflikt um Südossetien und Abchasien, nun hat er die Völker in diesen Gebieten und die Georgier zu Feinden gemacht und es klingen die Kanonen, Gewehre und dröhnen die Kampfjets. Die Politik versagt.

Die drei Völker stehen zwar im Krieg, sie sind aber verwandt und haben eine verflochtene Geschichte und Kultur, was bis heute noch spürbar ist. So hat einer der Musiker von „The Shin“ eine ossetische Frau, ein anderer hat abchasische Wurzeln und diese Liste könnte endlos weitergeführt werden.

Die Musiker von „The Shin“ wollen mit ihrem Auftritt ein Zeichen setzen, und damit die Menschen dazu auffordern, wieder Mensch zu werden, indem sie, unter anderem, ossetische und abchasische Musik aufführen. Damit wollen sie Respekt gegenüber den sogenannten „Feinden“, den Menschen in Ossetien und Abchasien, zeigen.
(http://www.jaro.de)

“Піккардійська терція” в Берліні / Pikkardijska Tertsia in Berlin

Informations- und Kulturagentur der Ukraine bei der Botschaft der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland freut sich zu dem Konzert einer der berühmtesten Pop-Gruppen der Ukraine “Pikkardijska Terzija”

am 17. Oktober 2008 um 18.30 Uhr
in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund,
Luisenstraße 18, 10117 Berlin

recht herzlich einzuladen.

Im Anschluss werden alle Gäste mit einem Glas Wein, sowie einem kleinen Imbiß den Abend ausklingen lassen.

Bitte lassen Sie uns wissen, ob wir mit Ihnen rechnen dürfen: zelenko@ukrainische-botschaft.de

Піккардійська терція

Інформаційно-культурна агенція України при посольстві України в федеративній республіці Німеччина радо запрошує вас на концерт відомого українського гурту “Піккардійська терція”, котрий відбудеться
17 жовтня 2008 року о 18:30
у приміщенні предствництва федеральної землі Sachsen-Anhalt (Luissenstr.18, 10117 Berlin),

Після концерту гості зможуть посмакувати вином та невеликою перекускою.

Якщо ви бажаєте потрапити на цей концерт, важливо надіслати підтвердження на електронну адресу: zelenko@ukrainische-botschaft.de

“Der Wein der Transzendenz”

Alexander Dubovik – Malerei

Wann? 27.09. -09.11. 2008
DI – S= 10 – 18 Uhr
Wo? Altes Rathaus – Potsdam Forum, Am Alten Markt, 14467 Potsdam
dubovik
Vom 27. September bis zum 9. November 2008 sind im Alten Rathaus – Potsdam Forum am Alten Markt Werke des ukrainischen Künstlers Alexander Dubovik unter dem Titel “Der Wein der Transzendenz” zu sehen. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Informations- und Kulturagentur der Ukraine bei der Botschaft der Ukraine in der BRD und der Landeshauptstadt Potsdam.

Das Werk des 1931 in Kiew geborenen Künstlers Alexander Dubovik setzt sich mit regionaler Tradition seiner Heimat und europäischer Moderne auseinander. Die Arbeiten sind oft großformatig, konstruktiv und stehen in der Tradition der thematischen Malerei. Der ukrainische Maler beschreibt seine Ausstellung in Potsdam mit den Worten des berühmten amerikanischen Dichters Stanley Kunitz „Die Kunst ist ein Gefäß, in das wir den Wein der Transzendenz eingießen”.

Alexander Dubovik stellte seine Malerei erfolgreich weltweit aus, Ausstellungsstationen waren u.a. Wien, Atlanta, Nizza, Paris, Theheran.

Europäische Erinnerungskultur – die Auseinandersetzung mit totalitärer Vergangenheit

Wann? am Mittwoch 1. Okt. 2008, 12:30 – 18:30 Uhr
Wo? Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

16:00 Uhr
Die gesellschaftliche Aufarbeitung totalitärer Vergangenheit in Belarus, Russland und der Ukraine

Einführungsvortrag:

Dr. Kazimierz Woycicki
Direktor der Abteilung Stettin des Instituts des Nationalen Gedenkens (IPN) und Dozent an der Universität Warschau, Mitinitiator des deutsch-polnischen Diskussionskreises „Kopernikus-Gruppe”

Moderation: Manfred Sapper Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde, Berlin

Vital Rymashewski,
Co-Vorsitzender der Belarussischen Partei für Christliche Demokratie, Minsk

Dr. Oleksandr Iwankiw,
stellv. Leiter des Instituts für Nationales Gedächtnis der Ukraine

Dr. Alexej Sindejew,
Universität Twer, Russische Föderation

Literaturfest Berlin / Літературний фестиваль у Берліні

Серед українських письменників на літературний фестиваль в Берліні завітають Василь Махно (Нью-Йорк) та Наталка Сняданко (Львів).
Програма:
Wann? 27.09.2008_19.30
Was? Poetry Night
Wo? Haus der Berliner Festspiele | Seitenbühne

Poetry Night III. Georgi Gospodinov (Bulgarien), Nora Iuga (Rumänien), Michael Lentz (Deutschland), Wassyl Machno (Ukraine/USA) und Mihály Víg (Ungarn)
Makhno

Wann? 29.09.2008__20.30
Was? Literaturen der Welt
Wo? Haus der Berliner Festspiele | Seitenbühne

Natalka Sniadanko (Ukraine)
Moderation: Bernhard Robben
In der Ukraine wird Sniadankos Roman „Sammlung der Leidenschaften“ als Kultbuch gehandelt. Die Geschichte mit autobiografischen Zügen erzählt in frischem Tonfall und satirischem Duktus von den Herzensregungen der jungen Ukrainerin Oljessa. Neugierig und eigensinnig erforscht die Heranwachsende die Möglichkeiten, die sich in ihrem Leben auftun.
Sniadanko

Докладну інформацію про фестиваль та квитки знайдете тут.

KZ-Überlebende besuchen Berlin

Auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks besuchen ehemalige Häftlinge aus NS-Konzentrationslagern in der Ukraine gegenwärtig Berlin. Wie ein Senatssprecher mitteilte, werden sie am Donnerstag (14.08.08) von der Europabeauftragten des Landes Berlin, Staatssekretärin Monika Helbig, im Roten Rathaus zu einem Gespräch empfangen.

Unter den zwölf Besuchern sind den Angaben zufolge sechs überlebende “Sokolniki-Kinder”. Diese Menschen wurden während des Zweiten Weltkriegs in einem Heim bei Charkow von der Wehrmacht als Blutspender für deutsche Offiziere und Piloten der Luftwaffe missbraucht.

Das überwiegend durch private Spenden finanzierte Freiburger Maximilian-Kolbe-Werk unterstützt ehemalige KZ- und Ghetto-Häftlinge in Polen und anderen Ländern Mittel- und Osteuropas sowie deren Angehörige und will zur Verständigung und Versöhnung beitragen.

Юрій Андрухович в Берліні (Wissenschaftskolleg’s Fellow 2008/2009)

Projekt: A LITTLE GEOPOETIC ENCYCLOPAEDIA

“Ich möchte eine Art “Enzyklopädie meiner Städte” schreiben. Dieses Projekt wäre vor allem eine neue Verkörperung meiner langjährigen Geopoetik – einer spezifischen Kreuzung von Literatur und Geographie, meiner persönlichen Version dessen, was Literaturwissenschaftler cognitive mapping nennen. Bis heute habe ich auf verschiedene Art und Weise 109 Städte erlebt. Unter diesen Städten sind Metropolen wie New York, Moskau, Paris und Berlin, einfach nur große Städte – cities im vollen Wortsinne (Hamburg, Warschau, Kiew, Zürich, Lissabon, San Francisco, Athen, München, Toronto), aber auch vergleichsweise etwas kleinere Städte mit einer kraftvollen kulturell-historischen Aura (Venedig, Lemberg, Odessa, Krakau, Prag, Antwerpen) und ganz kleine, die aber über eine eigene, besondere Legende verfügen (Marienburg, Urbino, Passau, Brügge, Lübeck). Außerdem Städte ohne Legenden und ohne Ruhm – wo mir aber etwas Unerwartetes und Unvermeidliches passiert ist. Die alphabetische Reihenfolge, in der sich die Städte in die Struktur des Buches einfügen werden, erlaubt es, überkommene Hierarchien und Koordinatensysteme aufzubrechen – vor allem die des Raums, denn Detroit wird sich neben Dnipropetrowsk wiederfinden, Izmir neben Kaliningrad, Marburg neben Minsk und Czernowitz neben Chicago. Nicht weniger interessant ist die Möglichkeit, die Zeiten zu vermischen, dank derer also Odessa des Jahres 1969 neben Osnabrück 2005 stehen wird, Prag 1968 neben Ravenna 1992, Bari 2004 neben Bayreuth 1994.” JURI ANDRUCHOWYTSCH

Виставка Валерія Франчука в Берліні / Valery Franchuk in Berlin

Franchuk
4 серпня ц.р. у рамках проведення у ФРН акції “Незгасима свічка” у музеї Берлінського муру “Чекпойнт Чарлі” відбулося відкриття художньої виставки “Розгойдані дзвони пам’яті” відомого українського художника, лауреата премії Т.Шевченка Валерія Франчука, присвяченої Голодомору в Україні 1932-1933 рр. Експозицію було організовано Інформаційно-культурною агенцією України при Посольстві України у ФРН та Центральною спілкою Українців у Німеччині. Виставка триватиме до 4 вересня, 2008 року.

Austellung von Valery Franchuk namens “Requiem. Schallende Glockenklänge in meinem Gedächtnis”
Wo? Mauermuseum – Museum Haus am Checkpoint Charlie
Friedrichstr. 43-­45, 10969 Berlin

Wann? 05.08.2008-04.09.2008