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Dokumentarische Fotoausstellung. Kuratorin und Autorin des Katalogs: Daniela Balu

Wann? Ausstellungseröffnung Di., 28. Oktober 2008, 19.30 Uhr; Ausstellungszeit: 28.Oktober – 20. November 2008.
Wo? Rumänisches Kulturinstitut “Titu Maiorescu”, Berlin; Koenigsallee 20 A, 14193

Motto: „Meine Heimat ist Europa.“ (Franz Liszt).

Durch mehr als 120 Kunstbilder stellen KünstlerInnen und ForscherInnen aus Deutschland, Ungarn, Rumänien, der Ukraine, der Slowakei und Österreich die Vielfalt der Region Satu Mare (Sathmar) und das jahrhundertlange Miteinanderleben von vier Kulturen (Rumänien, Ungarn, Ukraine und Slowakei) dar. Die Auswirkung der deutschen Minderheit auf das vielfältige Kulturerbe der Region steht im Mittelpunkt der Ausstellung.

Die interdisziplinäre Ausstellung ist Teil des von der Europäischen Kommission geförderten Programms „2008 - Jahr des interkulturellen Dialogs“ und wurde bereits in Budapest, Wien und Venedig gezeigt.

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Projekt: A LITTLE GEOPOETIC ENCYCLOPAEDIA

“Ich möchte eine Art “Enzyklopädie meiner Städte” schreiben. Dieses Projekt wäre vor allem eine neue Verkörperung meiner langjährigen Geopoetik - einer spezifischen Kreuzung von Literatur und Geographie, meiner persönlichen Version dessen, was Literaturwissenschaftler cognitive mapping nennen. Bis heute habe ich auf verschiedene Art und Weise 109 Städte erlebt. Unter diesen Städten sind Metropolen wie New York, Moskau, Paris und Berlin, einfach nur große Städte - cities im vollen Wortsinne (Hamburg, Warschau, Kiew, Zürich, Lissabon, San Francisco, Athen, München, Toronto), aber auch vergleichsweise etwas kleinere Städte mit einer kraftvollen kulturell-historischen Aura (Venedig, Lemberg, Odessa, Krakau, Prag, Antwerpen) und ganz kleine, die aber über eine eigene, besondere Legende verfügen (Marienburg, Urbino, Passau, Brügge, Lübeck). Außerdem Städte ohne Legenden und ohne Ruhm - wo mir aber etwas Unerwartetes und Unvermeidliches passiert ist. Die alphabetische Reihenfolge, in der sich die Städte in die Struktur des Buches einfügen werden, erlaubt es, überkommene Hierarchien und Koordinatensysteme aufzubrechen - vor allem die des Raums, denn Detroit wird sich neben Dnipropetrowsk wiederfinden, Izmir neben Kaliningrad, Marburg neben Minsk und Czernowitz neben Chicago. Nicht weniger interessant ist die Möglichkeit, die Zeiten zu vermischen, dank derer also Odessa des Jahres 1969 neben Osnabrück 2005 stehen wird, Prag 1968 neben Ravenna 1992, Bari 2004 neben Bayreuth 1994.” JURI ANDRUCHOWYTSCH

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young.euro.connect
Europa - brüderlich geeint?

Bei young.euro.connect präsentieren am Donnerstag, 14. August, im Werner-Otto-Saal des Konzerthauses sechs junge europäische Autoren ihre Antworten auf die Frage „Europa – brüderlich geeint?“. Gelesen werden die Essays von zwei renommierten Schauspielern. Leider schaffte Ljubko Deresch nicht in die Finalrunde

In diesem Jahr sollen erneut Autoren der jungen Generation, die am Beginn ihrer Karriere stehen, Stellung beziehen: “Europa - brüderlich geeint?” lautet die Frage, die young.euro.connect an zwölf Autoren richtet. Welche Bedeutungen verbinden sie mit den Idealen “Freiheit”, “Gleichheit” und Brüderlichkeit” - 2008 mit besonderem Blick auf die “Brüderlichkeit”? Betrachten sie diese noch immer als Grundbausteine für ein modernes Europa? Folgt aus der unterschiedlichen regionalen Herkunft der Autoren eine andere Perspektive auf diese Begriffe? Und stellt sich auch für Autoren aus außereuropäischen Ländern eine Verbindung zwischen diesen Idealen und dem modernen Europa her?

Die sechs Autoren werden Ausschnitte ihrer Essays in ihren Muttersprachen vorlesen. Namhafte deutsche Schauspieler tragen dann die gesamten Texte in deutscher Übersetzung dem Publikum vor.